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Thema: Aufteilung Verteilerkasten

  1. #1
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    Aufteilung Verteilerkasten

    Hallo,

    da ich mir nun auch konkretere Plaungen für den Verteilerkasten machen muss habe ich dazu auch ein paar Fragen.
    Da wir im Haus selber keinen Zähler haben werden, der ist in einem gemeinschaftlichen Zählerraum, hatte ich z.B. den Hager Feldverteiler, univers FW64S ins Auge gefasst. Der müsste von der Größe her für meine Zwecke ausreichen.
    Wie dürfen in so einem Verteiler denn die FIs, Sicherungsautomaten und Reihenklemmen einerseits, und die EIB Geräte andererseits untergebracht werden? Mir hatte vor einiger Zeit ein bekannter gesagt, dass EIB-geräte und Automaten sauber voneinander abgetrennt sein müssen. Das verstehe ich nicht, da doch EIB-Leitungen eigentlich Verlegetechnisch wie normale EloInst behandelt wird. Was darf ich also konkret machen, was nicht?

    Ich habe dazu zwei Vorschläge für den Hager Feldverteiler angefügt.
    Jeweils unten links soll der Hauptanasschluss erfolgen und dort ein Zentralerschalter für die Netzabtrennung untergebracht werden, rechts daneben soll eine Überspannungsschutzvorrichtung, DEHN-Ventil oder so, rein. Jeweils rot ist dann der Bereich markiert, in dem die FIs und Sicherungsautomaten hin sollen, im blauen die Reihenklemmen für alle Leitungen zu/von den Verbrauchern und in schwarz die Bereiche wo die EIB REGs rein sollen.

    Ich würde die Version mit den Reihenklemmen alle oben besser gefallen.

    Für Infos wäre ich sehr dankbar.

    Gruss
    Oliver

  2. #2
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    2. Vorschlag

    Da nicht beid eBilder reinpassten hier noch das zweite.

  3. #3
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    Ich würde die EIB-SV aus dem Weg räumen, z.B. nach unten rechts. Da in der Mitte stört sie nur.

    Schau Dir auch mal die RCD/LS-Systeme z.B., von ABB (System Pro M Compact) oder Hager (keine Ahnung wie das bei denen heisst) an. Wenn Du RCD und LS z.B. von ABB nimmst kannst Du die zusammen auf eine Hutschiene setzen und per 3phasen-Schiene brücken, zusätzlich haben die ABB noch einen zweiten Anschluss den man z.B. verwenden kann um die nächste Reihe anzufahren. Schneller, sauberer und übersichtlicher geht fast nicht.

    In den Schrank sollte auch noch unbedingt eine separat abgesicherte Steckdose.

    Gruss
    Markus

  4. #4
    bjo ist offline Registrierter Benutzer
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    Frage: wie sieht die Gebäudeaufteilung aus ? wenn wie zu meist 3 Geschossse
    KG EG OG würd ich wie folgt vorgehen.

    4 Felder mit je möglichst vielen Reihen
    die Reihenklemmenreihe möglichst durchgängig über alle Felder !

    den Rest der Verteilung wie folgt aufteilen

    Feld Keller
    Reihenklemme
    - Aktor
    - Aktor
    - leer
    .........
    - Automaten
    - FI + Lastschater

    Felder EG und OG entsprechend

    im 4 Feld kannst du dann Steckdose, EIB Spannungsversorgung usw.. unterbringen.

    Heizungsaktor warum nicht gleich in den Heizkreisverteiler ?
    dafür gibits entweder Theben Aktoren oder einfache Gehäuse.´

    die sauberste Verdrahtung bekommst du mit den Schaltaktoren von L&J hin da
    Doppelklemmen.
    der OHNE EIB, weil die Zeit und Infos nicht reichten

  5. #5
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    Hallo Oliver,

    ich würde dir zu der Version 1 raten. Über folgende Punkte solltes du aber nochmal nachdenken:
    - Hager Bausteine mit durchgehenden Hutschiene z.B.UD33B1
    - Verdrahtung der Klemmen (siehe Bild) obere Reihe für EIB-Verbraucher und unten LINKS (1 Feld) für feste Verbraucher (E-Herd,...)
    - separaten Verteiler im DG für das OG und DG
    - 1xFI mit 8xLS-Schalter daneben (über spez. Schienen)
    - 1 Reihe (oben links) für SV, Netzteil, ...
    - darunter Zentrale Geräte wie Zeitschaltuhr, Windmesser, ...

    Sollte erstmal reichen.
    Ach ja, wenn du einen Schutzisolierten Verteiler nimmst, bitte nicht vergessen die Schienen mit den Reihenklemmen vom Gerüst zu isolieren.
    Tschö Marcus
    ----------------------------------------------------------------------
    Was man anfängt sollte man auch zu Ende bri

  6. #6
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    Ich nochmal,
    wenn du mir deine eMail Adresse gibst, sende ich dir ein paar Bilder von meinen Verteilern.
    Tschö Marcus
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    Was man anfängt sollte man auch zu Ende bri

  7. #7
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    Neue Anordnung

    Hallo Leute,

    vielen Dank für die Vorschläge und Anregungen.

    @bjo
    Der Hausaufbau wird KG-EG-OG-DG sein, ursprünglich hatte ich auch vor UVs einzusetzen, aber in dem Reihenmittelhaus fand ich, und vor allem meine Frau, nicht genug Platz um die UVs einzubauen. Daher will ich jetzt eine Zentralverteilung machen.
    Die Einteilung nach dem Muster

    Feld Keller
    Reihenklemme
    - Aktor
    - Aktor
    - leer
    .........
    - Automaten
    - FI + Lastschater

    habe ich jetzt auch als Orientierung genommen, nur so strikt nach Stockwerken ist sie jetzt nicht ausgefallen.

    @MarkusS
    Für die RCD/LS-Systeme habe ich auch schon die ABB Komponenten im Auge, eben auch wegen der Phasenschienen.

    @Wilkens
    vielen Dank für die Bilder, da werde ich mir auch das ein oder andere Detail für die Implementierung abschauen. Die Reihenklemmen in umgedrehter Anordnung könnte sich bei mir auch als sinnvoll erweisen.

    @all
    aus Euren Vorschlägen habe ich mir jetzt einen neuen Plan zurechtgebastelt.
    Alle Reihenklemmen nach oben und in Funktionalegruppen gegliedert und nach FI-Kreisen aufgeteilt:
    links oben die Haus Grundsysteme wie Lüftung Heizung etc, sowie Hauswirtschaftsraum incl. Wäsche etc.
    links mitte den grössten Teil der Hausbeleuchtung und Steckdosen
    rechts mitte ebenfalls Hausbeleuchtung und Steckdosen sowie Jalousien
    recht oben Jalousien, Bäder, Steckdosen für Kinder und der Aussenbereich

    die RCD/LS-Systeme alle möglichst weit unten und über die Breite verteilt, so dass sich möglichst eine logische Linie für einzelne Systeme von unten nach oben durch den Verteiler ergibt. Die EIB-SV habe ich nach unten rechts gelegt, damit später unten drunter noch Platz für einen EIB-Überbrückungsaccu bleibt. Die schraffierten Aktoren sind irgendwann in der Zukunft geplant, um zusätzliche Steckdosen zu schalten u.ä.

    Was haltet Ihr von der Aufteilung? Ist die vor allen Dingen auch VDE konform?
    Als Grundlage für die Überlegungen habe ich den HAGER Feldverteiler, univers FW64S herangezogen, der unter HAGER Feldverteiler univers FW64S zu finden ist.

    Vielen Dank für die Rückmeldungen.

    Gruss
    Oliver

  8. #8
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    Zitat Zitat von Jean-Luc
    Hallo Leute,

    Vielen Dank für die Rückmeldungen.

    Gruss
    Oliver
    du hast die Heizungsaktoren ja noch immer drin ?!
    warum nicht, wie ich bereits vorgeschlagen habe, die Dinger in den Heizkreisverteiler verbannen, dazu brauchst du nur
    230V + EIB + je ein kleines Gehäuse
    damit ersparst du dir
    - Platz in der UV
    - Leitungsziehen in den UV
    der OHNE EIB, weil die Zeit und Infos nicht reichten

  9. #9
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    Heizungsaktoren raus aus HV

    @bjo
    Du hast ja Recht, eigentlich sollten die Heizungsaktoren raus aus dem HV.
    Unsere Heizung steht aber zentral in einem Technikraum der für alle Gebäude zuständig ist, daher werden bei uns wohl nur noch die Thermoventile im Haus untergebracht und ansonsten gibt es ein paar Steuerleitungen die in den Technikraum führen (Wärmepumpe an/aus, Kühlpumpe/Heizpumpe umschalten) Daher wird es wohl, nach meinem derzeitigen Wissenstand, keine weitere Steuerung mehr bei uns im Haus geben, und die Steuerleitungen sollen mit Schaltaktoren bedient werden. Daher wollt eich alles im HV belassen. Falls es doch noch eine separate "Kiste" gibt, werde ich die Aktoren wohl aus dem HV rausnehmen und dort einbauen.

    Gruss
    Oliver

  10. #10
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    Aufteilung Verteilerkasten

    Mit Grauen sehe ich noch immer alles in einem Verteiler "verwurstet".
    EIB ist ein dezentrales System!
    Es macht Sinn, Unterverteiler zu setzen,
    1.) wegen der eingesparten Meter Rohre und Leitungen,
    2.) wegen der eingesparten Brandlast (siehe: http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/23251.html), und
    3.) es wird einfach übersichtlicher was sich bei späteren Störungseingrenzungen sehr wohltuend bemerkbar macht!
    Auch sind Installationsänderungen nur mit kurzen Leitungsadaptierungen möglich.

    Grüße aus Österreich

  11. #11
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    Zitat Zitat von Josef Pichler
    Mit Grauen sehe ich noch immer alles in einem Verteiler "verwurstet".
    EIB ist ein dezentrales System!
    Es macht Sinn, Unterverteiler zu setzen,
    1.) wegen der eingesparten Meter Rohre und Leitungen,
    2.) wegen der eingesparten Brandlast (siehe: http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/23251.html), und
    3.) es wird einfach übersichtlicher was sich bei späteren Störungseingrenzungen sehr wohltuend bemerkbar macht!
    Auch sind Installationsänderungen nur mit kurzen Leitungsadaptierungen möglich.
    Grundsätzlich hast du recht , aber man sollte doch zwischen Privat und Gewerbe unterscheiden. Im Privaten halte ich es für absolut ausreichend wenn es ein Verteiler im EG/KG gibt und einen auf dem Dachboden. Einzige Ausnahme könnte bei einer FBH der ausgelagerte Thermoaktor sein. Außerdem schaut der Privatmann mehr auf die Investitionskosten und weniger auf die Folgekosten.

    Im Gewerbe kommt es auf die Nutzung an. Bei Büro- und Verwaltungskomplexen kann mann gar nicht dezentral genug sein. Hier kommen oft meine inteligenten Abzweigdosen zum Einsatz. In Hallen und Aussenbereichen nehme ich oft die zentralen Version. Hier zählen Argumente wie Zugänglichkeit (Halledecke, Produktionsstrassen, ...) und Umfeld (Nahrungsmittelindustrie, Gesundheitswesen, ...). Hier werden auch die Folgekosten betrachtet (Wartung, Umbauten, ...)

    Letzendlich ist es, wie so oft eine Sache der Planung. Es gibt halt keine absolute Lösung sondern nur einen Kunden und einen Anbieter.

    Aus diesem Grund finde ich auch das permanente und oft planlose Hinweisen auf den Homeserver nervend. Dieses gute Gerät sollte nicht als absolute Lösung für alle möglichen Probleme oder Lösungen herhalten.
    Tschö Marcus
    ----------------------------------------------------------------------
    Was man anfängt sollte man auch zu Ende bri

  12. #12
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    Ich denke, je kleiner das Gebäude und Projekt ist, umso weniger Vorteile gibt es für die voll dezentrale Variante.

    Gerade dieses Forum hat für den Privatplaner einen großen Nutzen, da es NICHT in diese Objektebene abdriftet, sondern EIB auch im Wohnbau verbreiten möchte (und es auch schafft, bei mir jedenfalls).

    Gerade die Möglichkeit der zentralen Installation eines dezentralen Systems ermöglicht im kleinen (oder auch mittleren) Privathaus eine übersichtliche, leicht wartbare und kostengünstige EIB-Installation.

    Für dezentrale Komponenten/Unterverteiler müsste sonst mehr Geld aufgewendet werden als für die längeren Kabel und Rohre.

    Gruß
    Flo

  13. #13
    bjo ist offline Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von albatros
    Ich denke, je kleiner das Gebäude und Projekt ist, umso weniger Vorteile gibt es für die voll dezentrale Variante.Gruß
    Flo
    im EFH
    - zentral das was von vorn herein eingeplant wird
    - dezentral das was nachgerüstet wird.

    spart Platz in der UV und jede Menge Leitung !
    der OHNE EIB, weil die Zeit und Infos nicht reichten

  14. #14
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    im EFH
    - zentral das was von vorn herein eingeplant wird
    - dezentral das was nachgerüstet wird.
    Full ACK!!!

    Es gibt einige wenige Beispiele für sinnvolle dezentrale Aktoren, etwa den BJ 6164 UP-Heizungsaktor mit 2 Binäreingängen, der einen Haufen "Klingeldraht" (Fensterkontakte) einsparen kann, wenn man sowieso "normale" Heizkörper mit thermoelektrischen Stellantrieben plant...
    Ansonsten würde ich im Zweifel die zentrale Variante bevorzugen....
    Gruss,
    Oliver

    (aus dem SmartHome Reutlingen)

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