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Thema: EIB im Einfamilienhaus

  1. #1
    plein ist offline Registrierter Benutzer
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    EIB im Einfamilienhaus

    Hallo Forum,

    welche Grundkonfiguration EIB mit welchen Grundfunktionen haltet ihr in einem Einfamilienhaus (130m2, Keller, EG, OG, 5 Zimmer KBGW fuer sinnvoll und "verkaufbar"?

    Mein Gedanke ist:
    Austattung:
    -Zentrale Installation der Geraete im Zaehler/Verteilerschrank
    -pro Raum 1 Schaltkanal
    -In Wohnzimmer zusaetzlich 2 Dimmkanaele, 3 schaltbare -Steckdosen und 6 Rollaeden
    -In Kueche schaltbare steckdosen
    -Reedkontakte zur Ueberwachung der Fenster EG, Eingaenge und Garage
    -2 Kanaele fuer Aussenleuchten
    -Bewegungsmelder fuer Garten/Terrasse
    -1 "grosser" Tastersensor mit Lichtszenen im Wohnzimmer
    -Je ein 4 fach Tastsensor in Flur/Diele EG und OG
    -1 Anzeigeeinheit in Diele bei Eingangstuer
    -alle anderen Raeume mit Taster und Binaereingang
    -Steckdosenstromkreise bis auf einige ueber Schuetz abschaltbar

    Funktionen:
    -Zentral AUS
    -Ueberwachung der Fenster/Tueren/Garage
    -Ueberwachung des Gartens mit Bewegungsmelder
    -Lichtszenen
    -Zentrale Rolladensteuerung im Wohnzimmer

    Diese Packet kostet aber einiges, deshalb die Frage wie ihr sowas seht, wie ihr euch eine Grundinstallation EIB konkret vorstellt.

    Weiter stell ich mir die Frage, wie man EIB in zusammenhang mit einer Waermepumpe und Fussbodenheizung sinnvoll einsetzen kann (Pumpe EIN/AUS, Regelung der beiden Heizkreise oder gar Einzelraumregelung?)

    Ich freue mich auf eure Antworten...

    Gruss
    Thomas Plein

  2. #2
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    Ähnelt irgendwie ziemlich meinem eigenen Haus , daher fallen mir auf Anhieb gleich ein paar Punkte ein:
    • Wo soll der Zentral-Aus-Taster hin? Normalerweise ja an die Eingangstür, damit man abschalten kann, wenn man geht. Aber wenn dort eh schon ein Display ist, ist das überflüssig. Also ans Bett ins Schlafzimmer. Dort kann man aber auch Zentral-Ein brauchen - um nachts die Einbrecher zu verscheuchen . Da das ja wohl eh die gleiche Zentraladresse ist, kostets auch nix extra.
    • Mal überlegen, ob statt dem "großen" Lichtszenentaster evtl. die Funkfernbedienung auch nicht viel teurer wäre. Ich hab beides und muß sagen, daß ich auf den Taster eigentlich nie draufdrücke, weil ich abends, wenns dunkler wird, eh beim Fernsehen auf der Couch sitze und viel zu faul zum Aufstehen bin, wenn ich irgendwelche Szenen abrufen will. Und die Fernbedienung hat so viele Kanäle, daß man vielleicht sogar noch den einen oder anderen Taster einsparen kann, so daß man's evtl. sogar einigermaßen kostenneutral hinkriegt.
    • Taster und Binäreingang? Wenn Geld eine Rolle spielt, würde ich's auch mal mit den Gira-Taster-Busankopplern, System 55 und Rahmen Standard 55 durchrechnen. Ich finde die hübsch, und ein besseres Preis-Leistungsverhältnis gibts wohl auch kaum (vor allem, wenn man die 2fach-2Punkt-Taster, 018500, nimmt).
    • Warum ausgerechnet in der Küche schaltbare Steckdosen? Ich hätte da nix, was eine schaltbare Steckdose bräuchte. Naja, wenns sein muß, für die Kaffeemaschine, aber sowas ginge notfalls auch mit einem Timer-Zwischenstecker (im Normalfall braucht man den Kaffee früh immer zur gleichen Zeit und muß den nicht per WAP-Gateway einschalten können oder so).
    • Einzelraumregelung würde ich auf jeden Fall anbieten, aber als zusätzliche Option. Evtl. kommt man noch relativ günstig dabei weg, wenn man für die Ventile der FBH den Siemens N605 nimmt und pro Gerät dafür sechs Binäreingänge aus der restlichen Installation weglassen kann (wenn eh die Fenster überwacht werden sollen) - dann sieht der Einzelraumregelungsaufpreis nicht gar so teuer aus . Mit Wärmepumpen hab ich allerdings auch keine Erfahrung. Aber eigentlich ist die Art des Brenners ja auch ziemlich wurscht, wenn man eh Einzelraumregelung hat.
    Naja, das waren halt mal so die Punkte, die mir gleich ganz spontan eingefallen sind... ansonsten sieht's recht vernünftig aus...

    Gruß Matthias.

  3. #3
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    Hi,

    stimmt, alle EIB-EFH scheinen sich irgendwie zu ähneln!

    Ich würde die Einzelraumregelung auf jeden Fall mit reinnehmen.
    Da die ja heutzutage Vorschrift ist, baut sie sonst der Heizungsmensch ein, was eher teurer ist, als die EIB-Variante und bekanntlich weniger Möglichkeiten bietet.

    zu den schaltbaren Steckdosen:
    Die an der Kaffeemaschine halt ich eigentlich für sehr sinnvoll, weniger um zu einer bestimmten Zeit Kaffee zu kochen, eher um sicherzustellen, daß beim Verlassen des Hauses oder beim zu Bett gehen das Ausschalten nicht vergessen wird.

    weitere schaltbare Steckdosen hab ich bei mir an diversen Fenstern oben, auf Höhe des Rolladenkastens montiert... Hä??

    In unserer alten Wohnung ging jedes Jahr zur Weihnachtszeit die Sucherei nach Verlängerungen und Dreifachsteckern los, wenn die Dame(n) des Hauses irgendwelche blinkenden und leuchtenden Dingelinge an den Fenstern aufhängen wollten.
    Diese haben aber im Normalfall eine sehr kurze Zuleitung, die garantiert nicht bis zur nächsten Steckdose reicht.
    Jetzt einfach oben eingesteckt und über Dämmerungsschalter bzw. Taster eingeschaltet, ganz ohne Kabelsalat und Fallstricke.

    Gruß Jörg

  4. #4
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    Stimmt, da oben gehen uns auch einige Steckdosen ab... naja, man könnte ja die bisher unbenutzte fünfte Ader des NYM für die Rolläden verwenden...

    Übrigens wäre genau sowas schon wieder ein netter Anwendungsfall für die Funkfernbedienung (warum soll man das ganze Jahr über Taster für sowas verschwenden, wenn mans nur vier Wochen lang braucht ).

    Gruß Matthias.

  5. #5
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    Siehste, um gar nicht erst in derartige Versuchungen zu kommen, hab ich zu den Rolläden nur 4-adrig gelegt !

    So 'ne Fernbedienung fehlt mir bisher noch, aber der nächste Winter für InDoor-Arbeiten kommt bestimmt.

    Zur Zeit schalt ich die Dinger halt hauptsächlich über den Dämmerungsschalter bzw. als 'langer Tastendruck' über den vorhandenen Lichtschalter.

    Gruß Jörg

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